Wellnesshotel in Brandenburg a. d. Havel

Studie zur Sanierung und Umnutzung der St. Johannis-Kirche

Die von der Jahrtausendbrücke aus zu sehende, markante St. Johannis-Kirche ist eine ehemalige, einschiffi ge, gotische Klosterkirche des Franziskaner-Ordens. Die wichtigste Fluchtlinie ergibt sich im Südosten durch den Fluss Niedere Havel. Eine zweite wichtige Achse bildet die in Teilen noch erhaltene Stadtmauer mit dem parallel dazu verlaufenden markanten Gebäude des Landratsamtes. An diese beiden Linien setzen wir einen, im stumpfen Winkel gestoßenen, einspännigen Gebäuderiegel, der mit der Verbindung zum Kirchenschiff den früher vorhandenen Platzcharakter wiederherstellt. Durch die Nähe zum Fluss soll die Tiefgarage als Wannenkonstruktion in WU-Betonqualität ausgeführt werden, um eine ausreichende Standsicherheit zu gewährleisten und eine Durchfeuchtung des Bauwerkes zu verhindern. Darauf fundiert der viergeschossige Hotelbau. Das Verbindungsglied zur Kirche hingegen ist nur eingeschossig, und bekommt ein Atrium mit Kreuzgang. Daran schließen wie früher zu Klosterzeiten die verschieden genutzten Räumlichkeiten an.

 

Das Miteinbeziehen der Kirche in eine neuzeitliche Nutzung zeigt eine moderne Sichtweise von Tradition. Wenn wir unser Verständnis erweitern und

eine Umnutzung der Kirche als Ort des Wohlfühlens, der Sinne und Besinnung vornehmen, kommen wir der früheren Bedeutung sehr nahe.

Entwurfsskizzen
Entwurfsskizzen
Bereiche - Raumprogramm
Bereiche - Raumprogramm
Moduleinheiten
Moduleinheiten
ausgearbeiteter Grundriss
ausgearbeiteter Grundriss
Grundriss - Regelgeschoss
Grundriss - Regelgeschoss
Schnitt - Flächen
Schnitt - Flächen