Elektrofachmarkt im E-Werk

Vorliegende Studie beschäftigt sich mit dem Areal Flurstück 55 im Gemeindebezirk Brandenburg an der Havel.

Es befindet sich auf einer spitzen Landzunge, die im Norden vom Schleusenkanal begrenzt wird, der wenige Meter weiter in die westlich gelegene Unterhavel mündet. Im Süden mündet der Jakobsgraben, getrennt nur durch das BRAWAG Gelände mit der darauf befindlichen Pumpstation in die Unterhavel. Die Erschließung vom Landweg erfolgt über die Bauhofstraße, die zu DDR-Zeit Straße der Freundschaft genannt wurde.

Nachdem die Pferde der Elektrifizierung der Straßenbahn weichen mussten, wurde auf diesem Filetstück um die Jahrhundertwende des beginnenden 20. Jahrhunderts zuerst das Straßenbahndepot errichtet. Für den einhergehenden steigenden Strombedarf wurde von den Bergmann-Elektrizitätswerken gleich nebenan das E-Werk mit einer Kohle-Dampfkraftturbine errichtet. Die Nähe des Schleusenkanals war für die Kohleanlieferung geeignet. Heute zeugen nur noch die Fundamente von einem ehemals großen Schornstein.

Da heute die Stromerzeugung in modernen Kraftwerken erfolgt und der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg keine adäquate Verwendung hatte, steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude leer. Um dieses schöne klassische Industriebauwerk uns und unseren Nachkommen zu erhalten, zeigen wir nachfolgend auf, wie sich ein modernes Nutzungskonzept hervorragend in die historische Bauform integrieren lässt. So hoffen wir auf den Mut und die Kraft der Investoren, die mit allen am Umbau Beteiligten das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Ansicht
Ansicht
Grundriss - Außenanlagen
Grundriss - Außenanlagen
Grundriss - EG
Grundriss - EG
Grundriss - E1
Grundriss - E1
Schnitt - Flächen
Schnitt - Flächen
Teilansicht - Süd
Teilansicht - Süd
Ansicht - Eingang Ost
Ansicht - Eingang Ost